OACHKAZLSCHWOAF Diaries


Korean Food Party
April 26, 2008, 11:40
Gespeichert unter: Erasmus People

Hab noch einen Nachtrag. Anfang April hat Yeongmi zusammen mit ihrer Familie, die für 3 Wochen zu Besuch war, eine Korean Food Party geschmissen. Das war sehr lustig … vor allem das Improvisationstalent von Yeongmis Mutter, die einfach mal Wurst als Fleischersatz genommen hat, weil sie im Supermarkt keinen Fisch fand, den sie kannte und nicht wusste, was welches Fleisch ist.
Deshalb sind prompt dicke Wurststücke wie das Gemüse fritiert und diese runden Häppchen, die so ähnlich aussehen wie Sushi, mit Fleischwurst gefüllt worden. :-)
Hat aber trotzdem lecker geschmeckt, wie man an meinen vollen Backen sehen kann.



ecolove Font
April 24, 2008, 13:42
Gespeichert unter: Kurse und Co

Auf mehrfachen Wunsch hin, zeige ich mal, was ich in den Kursen hier so mache. Heutiges Beispiel ist Advanced Typografie. Ziel des Kurses ist es einen eigenen Schriftzug für ein Wort zu entwickeln, dazu werden dann in einem zweiten Schritt 18-Eintel Plakate gestaltet. Wort-Vorgabe war „love affairs“, doch ich möchte diesen Kurs mit Crossmediale Informationsgestaltung verbinden und somit die Wortmarke für meine Umwelt-Kamapagne (ecolove) gestalten. Dazu gibts ein andermal mehr Infos.

In der Phase der Schriftentwicklung habe ich seit Ewigkeiten mal wieder meine Breitfeder und Tusche zur Hand genommen. Seit dem Typo-Kurs im ersten Semester lagen die Utensilien leider vereinsamt in der Schublade.
Ausgegangen bin ich von einer geometrischen Grotesk, weil ich runde Formen in der Schrift haben wollte um später mit dem Globus als Element spielen zu können. Um das ganze etwas interessanter zu gestalten habe ich die Strichstärken variiert und dem Schriftzug einen leichten Antiqua-Touch gegeben, jedoch ohne Serifen. Elemente der Kabel und der Diotima sind auch noch reingewurschtelt.

Soweit bin ich ganz zufrieden, ich kann mich nur noch nicht zwischen den beiden L-Versionen entscheiden. Meiner Meinung nach sieht das erste L in der blauen Version besser aus, ist aber schlechter lesbar. Oder? Was meint ihr?



Ready salted.
April 19, 2008, 16:06
Gespeichert unter: Erasmus People

Gestern hatten wir Jour Fix. Jeden Monat gibt es einen Tag an dem wir Incomings uns offiziell alle versammeln und irgendwas unternehmen. Dieses Mal war das Ziel eine Salzmine im Salzburger Land.
Frisch im Salzbergwerk angekommen mussten wir uns erstmal in Schale schmeißen und die Original-Bergwerkskleidung überziehen. Wirklich sehr sexy und vor allem mit undefinierbaren roten Flecken bestückt. Da möchte man garnicht wissen woher die kommen. Wir betitelten uns spontan als die „dirty doctors“, weil das Outifit doch ein bisschen an Krankenhaus erinnert oder auch an Schlachthof … wie man mag. :)

In die Salzmine gelangt man mit einem kleinen Bähnchen, das einen mit gefühlten 8 kmh bis 300m tief ins Berginnere fährt. Von da aus läuft man mit der Führung einen Weg von ungefähr 1km ab. Die gesamte Mine erstreckt sich jedoch über ein Netzwerk von ca 36km Gängen, die auch bis Deutschland führen und somit überquert man unterirdisch manchmal auch die Staatsgrenze. Einige Incomings fanden das furchtbar aufregend: „Don’t we have to show our passports?“ *g*

Die Minen-Gänge riechen alle sehr salzig und man könnte tatsächlich überall dran lecken und sich die Zunge salzig machen, wenn man mag. Angesichts der Tatsache, dass da wahrscheinlich wirklich jede Menge Leute an den Wänden lecken, verging mir dann die Lust darauf wieder sehr schnell. Bah!
Ansonsten kann man lustige Riesenrutschen runterschmettern (siehe Film) mit einer Länge von ungefähr 27m und einen Salzsee mit einer kleinen Fähre überqueren begleitet von kitschiger Musikuntermalung. Zwischendurch gibts immer wieder kleine Dokufilmchen zu sehen. Also lernt man natürlich auch ganz viel. :)

Zum Abschied gab es sogar noch kleine Geschenkchen in Form von Mini-Salzstreuern. Ist das nicht lieb?!